Hintergrundinformation: Frauenförderung und Generationenvertrag
Menschen bewegen die Logistikbranche. Bei Deutsche Post DHL sind das rund 470.000 Mitarbeiter in über 220 Ländern und Territorien, um genau zu sein. Damit ist der Konzern einer der größten Arbeitgeber weltweit.
"Logistik ist 'People Business'. Es sind die Menschen, die den Unterschied machen", so Walter Scheurle, Personalvorstand von Deutsche Post DHL. "Deshalb ist es unser erklärtes Ziel, zum bevorzugten Arbeitgeber weltweit zu werden - in unserer Industrie und darüber hinaus. Nur so sind wir in der Lage, die Leistung zu bringen, die uns auch zur ersten Wahl für unsere Kunden und Investoren macht." Im Rahmen der 2009 ausgerufenen "Strategie 2015" hat der weltweit führende Post- und Logistikkonzern deshalb die so genannte "People Strategy" eingeführt; eine Mitarbeiterstrategie mit der Mitarbeiter individuell gefördert werden sollen. Die nachhaltige Förderung von Frauen und der kürzlich abgeschlossene Generationenvertrag stehen exemplarisch für die Fülle der Maßnahmen, die Deutsche Post DHL in dem Zusammenhang umsetzt und vorantreibt.
Nachhaltige Förderung von Frauen
Rund 37 Prozent der weltweit 470.000 Beschäftigten von Deutsche Post DHL sind Frauen. In Deutschland sind es mit 47 Prozent sogar knapp die Hälfte. Damit zählt der Konzern zu den größten privatwirtschaftlichen Arbeitgebern für Frauen in Deutschland. Die verhältnismäßig hohe Quote hat ihren Grund: Der Konzern beschäftigt sich bereits seit vielen Jahren intensiv damit, die richtigen Voraussetzungen zu schaffen, damit Frauen ihr volles Potenzial entfalten können -unabhängig von der jeweiligen Hierarchiestufe. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist eine dieser Voraussetzungen, die Deutsche Post DHL mit flexiblen Arbeitszeitmodellen oder der Unterstützung bei der Organisation der Kinderbetreuung schafft.
Darüber hinaus hat sich der Konzern die Förderung von Frauen in Führungspositionen auf die Fahnen geschrieben und setzt zum Beispiel seit Jahren bewusst auf gemischte Führungsteams. Bereits heute sind bei Deutsche Post DHL weltweit rund 17 Prozent der Führungspositionen von Frauen besetzt, im engeren Führungskreis des Vorstandsvorsitzenden Frank Appel sind es sogar rund 30 Prozent. Eine gezielte Personalarbeit hilft, Potenzialträgerinnen zu erkennen und entsprechend zu fördern. Über spezifische Programme - etwa das seit August 2011 ins Leben gerufene Projekt "Frauen in Führungspositionen" - werden darüber hinaus weitere, passgenaue Maßnahmen zur Förderung von Frauen im Konzern initiiert.
Denn: Der Logistikkonzern will den Anteil von Frauen in Führungspositionen mittelfristig weiter nachhaltig erhöhen. Im Rahmen der "Selbstverpflichtung für vakante Führungspositionen" wird Deutsche Post DHL ab sofort 25 bis 30 Prozent aller zu besetzenden Führungspositionen im oberen, mittleren und unteren Management in Deutschland und weltweit systematisch mit geeigneten Bewerberinnen besetzen.
Zukunftsweisender Generationenvertrag für altersgerechtes Arbeiten
Neuland betritt das Unternehmen mit dem Generationenvertrag für altersgerechtes Arbeiten. Im Oktober 2011 hat der Konzern zusammen mit der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ein zukunftsweisendes Modell zur Gestaltung und Ermöglichung altersgerechten Arbeitens vorgestellt. Damit wird es älteren Arbeitnehmern möglich, bis zum Erreichen der gesetzlichen Rente aktiv am Arbeitsleben teilzunehmen. So nutzt Deutsche Post DHL einerseits das wertvolle Wissen und die Erfahrung älterer Mitarbeiter weiter und unterstützt gleichzeitig dabei, dass Mitarbeiter gesund in die Rente eintreten können.
Konkret wird durch den Generationenvertrag das Instrument der gesetzlichen Altersteilzeit um so genannte Zeitwertkonten und einen Demografiefonds ergänzt. Zeitwertkonten bieten den Mitarbeitern die Möglichkeit, während der aktiven Arbeitsphase ein Guthaben anzusparen und dieses vor Renteneintritt einzulösen. Mit den Beiträgen aus dem Demografiefonds erhöht das Unternehmen die Auszahlungen an die Mitarbeiter während der Altersteilzeit. Der Fonds speist sich aus einer entsprechenden Anrechnung zukünftiger Lohnerhöhungen. Auf diese Weise bietet der Bonner Konzern - auch finanziell - attraktive Modelle für ältere Mitarbeiter, bei reduzierter Arbeitszeit bis zur Rente im Betrieb zu arbeiten. Gleichzeitig verbessert der Generationenvertrag auch die Beschäftigungsmöglichkeiten für junge Menschen: So werden im nächsten Jahr mehr als 1.000 geeignete Auszubildende übernommen und zum Jahreswechsel mindestens 1.500 befristet Beschäftigte ein unbefristetes Angebot erhalten.
Die konsequente Frauenförderung und der wegweisende Generationenvertrag sind nur zwei Beispiele für die zukunftsgerichtete Personalstrategie des Unternehmens. Und sie sind gleichzeitig zwei wichtige Bausteine auf dem Weg zu dem im Rahmen der Strategie 2015 erklärten Ziel: bevorzugter Arbeitgeber der Logistikbranche werden.